Kleingartenverein NW 1 e.V.
 
                 

 Laub im Kleingarten


Wenn es Herbst wird, müssen Sträucher geschnitten und das Laub zusammengerecht werden.


Leider haben wir immer Kleingärtner, die ihr Laub sammeln und dann in Müllsäcken zum Wertstoffhof fahren oder anderweitig entsorgen.

Nicht nur im Naturgarten dürfen Gärtner es etwas entspannter angehen lassen, denn hier soll nicht alles abgeräumt werden, was nicht mehr blüht.


Sie sollten in dem angefallenem Laub keine lästige Begleiterscheinung des Herbstes sehen, sondern die Blätter liegen lassen zum Schutz von Tieren und Pflanzen.
Die "Rohstoffe" wie Laub, Äste und Zweige kann der Kleingärtner in seinem Garten weiternutzen und den Garten weiter beleben.


Zusammengerechtes Laub ist für viele Tiere eine notwendige Überwinterungshilfe, zum Beispiel für Igel und die Larven vieler Schmetterlinge. Verteilt auf Beeten und unter Bäumen finden dort Regenwürmer, Spinnen, Käfer, Molche, Raupen und Falter einen Unterschlupf.


Das Laub mit Besen und Rechen greifen oder das Laub insbesondere unter Sträuchern und Bäumen liegen lassen. Schließlich ist das Laub kein Abfall, sondern eine hervorragende Recyclingmethode der Natur. So kann es dem Nährstoffrecycling zugeführt und im nächsten Frühjahr als wertvoller Kompost wieder auf Pflanzbeete ausgebracht werden.

 


Nach dem Winter wird das Laub von tausenden Lebewesen abgebaut und in wertvollen Humus umgewandelt. Die Nährstoffe bleiben im Garten. Warum sollte man also Geld für Müllsäcke und Sprit ausgeben?


So bauen sie einen Laubhaufen für Igel:

  1. Legen sie grosse Äste in einiger ruhigen Ecke im Garten aufeinander, damit ein Hohlraum entsteht.
  2. Geben sie kleine Steine in den Hohlraum dazu.
  3. Kippen Sie soviel Laub über die Äste, wie sie haben.
  4. Stopfen sie wenig Laub in den Hohlraum, damit der Igel ein kuschliges Zuhause hat.

Legen sie am Schluss noch kleinere Äste auf den Laubhaufen, damit das Laub nicht gleich beim nächsten Windstoss im Garten verteil wird.

 
 
 
 
 
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